Mit Alltagsgegenständen Musik machen
Musik ist Kunst
Trauer, Hass oder Kummer - alles schlechte Gefühle. Doch es gibt gegen negative Emotionen eine allseits bekannte Wunderwaffe, die jeder kennt: Musik.
Verschiedene Stilrichtungen sprechen unterschiedliche Bevölkerungsschichten an, aber die Instrumente sind meistens gleich. Im Laufe der Menschheitsgeschichte wurden neue Gegenstände entwickelt und verbessert, auf denen man Musik machen kann. Während früher Komponisten noch auf einem Cembalo ihre Meisterwerke komponierten, nennt sich dieses Instrument heute Piano oder Klavier. Techniken wurden entwickelt, die ein unvergleichliches Klangerlebnis ermöglichen. Zu unserer heutigen Zeit gehören in diese Kategorie definitiv die elektronischen Instrumente dazu. Keiner muss eine Geige in seinem Zimmer haben, um diese spielen zu können. Computerprogramme simulieren deren Klänge und keiner kann einen Unterschied zwischen Software und echter Geige erkennen. Doch am Computer zu arbeiten, kann den ganzen Reiz der Musik zerstören. In einer Disco bietet sich so ein Programm zwar an, aber in der Gruppe musiziert es sich am besten. Alle versammeln sich in einer Garage und machen es sich im Sessel gemütlich. Sobald sich die Musiker auf ein Lied geeinigt haben, kann der Spaß beginnen. Dazu muss jeder sein Instrument perfekt beherrschen, ansonsten ist sinnvolles musizieren nicht möglich. Personen die keine Gitarre oder Klarinette beherrschen, sind aus solchen Kreisen ausgeschlossen. Wie wäre es, einfach nur mit Alltagsgegenständen zu musizieren?
Lass die Gabel sprechen!
Wer es schafft, mit Küchengeräten sinnvolle Klänge zu erzeugen, ist ein wahrer Musiker. Jeder kann mit Alltagsgegenständen Töne erzeugen, doch nur ein Meister schafft es, ein Lied zu komponieren. Besonders Gläser bieten sich als Instrument an. Wer mit ihnen Musik erzeugen will, sollte sie mit Wasser füllen. Ein geübter Musiker hört bei einer gewissen Fülltiefe den entsprechenden Ton heraus. Das Glas wird mit einem Finger gespielt, der leicht befeuchtet den Glasrand streichelt. Da die Menge an Wasser stets dieselbe bleibt, kommt immer der gleiche Ton zustande. Straßenmusiker wenden diesen Trick ebenfalls gerne an. Als weiteres Instrument bieten sich Rasseln aller Art an. Diese können leicht gebastelt werden. Einfach einen leeren Pappbecher nehmen und diesen mit kleinen Steinen füllen. Das Holzbrett aus der Küche kann als Trommel benutzt werden. Als Schlagstock eignet sich dabei hervorragend ein Löffel. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es wird zwar schwer ein Klavier zu simulieren, doch Instrumente wie Trommel, Rassel oder Flöte sind leicht zu reproduzieren. Der Vorteil an der ganzen Geschichte: Es macht tausend Mal mehr Spaß, auf diesen Instrumenten zu spielen. Es ist etwas Ungewöhnliches und vielleicht schafft es diese Band einmal bis ganz hoch in die Charts.
DJ Alltag
Wie wäre es, eine Band mit lauter Alltagsgegenständen zu gründen? Sobald ein Song komponiert wurde, kann dieser mit einer Kamera aufgezeichnet werden. Das fertige Video wird anschließend auf YouTube hochgeladen und der Weltbevölkerung zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise sind schon viele einfache Menschen berühmt geworden. Wieso nicht auch deine Band?
Doch dazu ist es ein langer und harter Weg, zahlreiche Proben sind notwendig um diese Ziel zu erreichen. Lampen oder ähnliche Leuchtobjekte müssen bei den Vorspielen vorhanden sein, da diese bis tief in die Nacht dauern können. Musik ist kein Zuckerschlecken, ein fertiges Lied hat eine lange Strecke hinter sich. Doch das ist es wert, denn das Ergebnis kann sich sehen lassen. Songs bei denen Frauen mit ihrem Arsch wackeln, gibt es genügend. Doch wer hat schon eine Garagenband mit verrückten Instrumenten live spielen gesehen? Wenn das Projekt ernst angegangen wird, kann es durchaus eine Erfolgsgeschichte werden. Aber ganz ohne Talent geht es nicht, wenigstens eine Person aus der Gruppe sollte komponieren und singen können. Denn ohne diese Eigenschaften lässt sich kein sinnvolles Lied produzieren. Zwar kann jeder einfach drauflos spielen, doch so ein Katzengejammer hört sich kein vernünftiger Mensch an.